1. Kapitel „Schwarze Liebe“

Heyo !

Heute stelle ich euch schon das erste Kapitel von der Geschichte „Schwarze Liebe“ vor. Das erste Kapitel ist ziemlich lange, und nach meiner Meinung nach auch noch nicht so spannend (obwohl ich es selbst geschrieben habe😆 ). Aber zuerst müsst ihr schliesslich noch etwas über die Hauptperson(en) erfahren. Dann will ich nicht mehr lange um den Brei herumreden, und lasse euch das erste Kapitel lesen…

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KAPITEL 1.

Es war an einem kalten Frühlinsnachmittag, der Wind sauste um die Häuser so dass sein lautes Pfeiffen zu hören war. Lou  verzog sich wieder einmal an den Strand, denn das Internat war ihr einfach zu öde. Alle hacken dort immer rum auf ihr rum, vor allem die Frau Trosch. Immer hat sie etwas zu meckern. Entweder ist es über ihr unaufgeräumtes Zimmer, über ihre Verhaltensweise (welche in diesem Internat eigentlich gefördert werden sollte) oder ihre Klamotten. Louisa fiel ziemlich auf unter den anderen, das musste man schon sagen. Alle trugen weisse, pinke und beige Röcke mit Blusen. Sie dagegen trug schwarze Baggys mit ebenso schwarzer Baggyjacke und schwarzer Schminke. Kurz – sie ist ein Emo.

Seit dem ihr Vater den Autoumfall hatte und ihre Mutter dann wieder mit dem Rauchen begonnen hatte, wurde ihr das einfach alles zu viel. Sie konnte nicht mehr richtig denken, brachte in der Schule nicht mehr die gewünschten Leistungen und fremdete sich immer mehr von der Aussenwelt ab. Da ihre Mutter nur Hausfrau war, und eigentlich nie einen Job hatte, begann sie zu klauen. Das Geld das sie vom Sozialamt bekamen reichte ihr nicht. Bei einem Überfall in einem Schmuckladen wurde sie dann gefasst. Sie wurde wegen mehreren Überfällen angeklagt und bekam zehn Jahre Gefängnis. Lou wurde dann auf dieses Internat geschickt. Das letzte was sie je wollte.

All an diese Dinge musste Lou immer wieder denken.

Als ich aus meinem Gedankenwandel endlich wieder in die Realität schaute, merkte ich dass das alles nicht nur erfunden ist. Nein, es ist mein wahres Leben. Wieso musste das alles nur immer mir passieren? Alle anderen verstanden mich hier auch nicht. Die blufften immer nur von ihren ach so tollen und reichen Eltern, welche ich nie gehabt habe.

Ich liess meine Gedanken noch ein bisschen schweifen, und sah mir den Strand an. Er lag da so wie ich ihn schon immer kannte. Der Sand war weich, die Wellen waren wieder einmal riesig. Denn dieser Frühling war anders als die anderen, er war viel stürmischer. Es regnete jeden Tag, aber mir machte das nichts aus. Ich sass einfach klatschnass da, und dachte nach. Für mich gab es keinen besseren Ort als den Strand um nachzudenken. Der Himmel war von grauen Wolken bedeckt, und als ich in den Himmel schaute plätscherten mir die Regentropfen ins Gesicht. Kein Mensch war zu sehen. Aber wer wollte auch an einem solchen tag an den Strand?

Irgendwie fürchtete ich mich langsam, denn es wurde auch schon langsam dunkel. Ich wusste nicht wieso, sonst war ich immer am liebsten nachts draussen. Aber heute war der Himmel anders, die Wolken schweiften so schnell über den Himmel…

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Teil zwei wird wahrscheinlich eher Ende Woche erscheinen, oder auch erst am Wochenende. Aber diese Woche folgt der nächste Teil sicher noch!😉

P.S. Ihr findet alle Kapitel ab jetzt auch immer in der Seite „Schwarze Liebe“😉

2 Kommentare zu “1. Kapitel „Schwarze Liebe“

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