2. Kapitel „Schwarze Liebe“

Hey zusammen!

Jaja ich weiss – letzte Woche habe ich geschrieben dass das zweite Kapitel noch am Wochenende erscheinen wird.. 😳 Aber mir ist das so „einiges“ dazwischen gekommen.. 😀

Ich hatte den Teil schon angefangen, nur wusste ich nicht wie weiterfahren. Manchmal hat man einfach eine falsche Phase oder Laune um weiter zu schreiben 😛

Ich denke es wird dann jetzt jede Woche ein Kapitel neu dazukommen.

Hier ist Teil zwei…:

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KAPITEL 2. 

Der Wind wurde immer stärker, und meine lange, braune Haare schlugen mir ins Gesicht, was ziemlich unangenehm war. Ich strich sie mir immer wieder vergeblich aus dem Gesicht.

Am Himmel türmten sich immer mehr pechschwarze Wolken auf. Und wenn ich pechschwarze meine, dann ist das auch so. Es schien fast so dunkel wie in der Nacht zu sein, oder wie bei einer Sonnenfinsternis. Doch plötzlich erschien ein kleiner heller Punkt – ganz oben am Himmel. Ich sah den leuchtenden Punkt immer näher kommen. Langsam wurde der Punkt zu einem Schatten einer Gestalt. Ich konnte nicht entziffern was es war. Wie näher das Etwas kam, desto besser konnte ich erkennen das es ein Mensch war. Bin ich denn jetzt schon so verrückt dass ich Geister sehe? Dann haben die anderen alle wohl doch Recht, das ich mir immer zu viel einbilde mit Schicksal und so. Ich glaube auch an das Horoskop. Schon vieles was dort drinn stand ist mir wirklich passiert. Meine Familie war eigentlich überhaupt nicht religiös, ich aber auch nicht. Ich denke einfach dass es so etwas wie Schicksal gibt, wofür du bestimmt bist.

Plötzlich landete der vorhin noch schwarze Schatten vor meinen Füssen, und alle Aufmerksamkeit war wieder auf die Gestalt gerichtet, welche mich aus meinen Gedanken gerissen hat.

Ein Junge, in ganz schwarzer Kleidung wie ich. Er trug ein schwarzes zerfetztes T-Shirt mit einem ebenso schwarzen Rollkragenpullover darunter. Seine schwarzen, langen Jeans überdeckten seine Schuhe. Seine Haut war blass, und auf den ersten Blick erinnerte er mich an einen Vampir. Und was wenn er einer war? Wenn er nur gekommen war um mich zu beissen und auch in ein solches Monster zu verwandeln? Ich zitterte. Mein ganzer Körper bebte. Ich fröstelte und hatte kalt und heiss zugleich.

Er kam auf mich zu und  meine Augen weiteten sich vor Schock, doch ich konnte mich nicht bewegen. Ich blieb erstarrt sitzen und starrte ihn einfach an. Es war ihm überhaupt nicht unangenehm, dass ich ihn so anstarrte. Im Gegenteil – er stolzierte auf mich zu ohne seine Augen von mir zu wenden. Mein Herz begann so heftig zu schlagen, als wolle es mir gleich aus der Brust springen. Mein Brustkorb wird wohl gleich explodieren.

Seine schwarzen, zerzausten Haare flatterten im Wind. Er hat eine  Narbe am Kinn und ein Piercing an der Unterlippe. Ich konnte erkennen dass seine Mundwinkel zuckten.

Als er dann vor mir stand, und sich zu mir herabbeugte, konnte ich seine schönen geschwungenen Lippen betrachten. Ich speicherte mir jedes Detail seines Gesichts. Seine grünen Augen blinzelten mich sanft an. Er öffnet sein Mund um ihn dann vergebens wieder zu schliessen. Anscheinend sucht er noch nach den richtigen Worten.

„Was machst du hier?“, war dann das einzige was er rausbrach.

Ich sah ihn verwirrt an. Was meinte er damit? Zu blöd um meinen eigenen Mund zu öffnen und im eine Antwort zu geben sass ich immer noch ihn anstarrend da.

Er räusperte sich und wiederholte seine Frage. „Warum bist du hier am Strand?“

Dann endlich konnte auch ich mich aus der Trance wecken und ihm antworten.

„Warum sollte ich nicht hier sein?“, fragte ich barsch zurück.

„Du solltest nicht hier draussen sein im Regen, du wirst nur krank. Geh rein.“

„Ich bleibe wo ich –“ da schnitt er mir das Wort ab.

„Geh jetzt rein.“ Ich konnte das Feuer seines Zorns in den Augen sehen, auch in seiner Stimme konnte man den wütenden Ausdruck, aber irgendwie immer noch die sanfte Art erkennen. Ich hiefte mich empört auf und lief mit hoch gestrecktem Kinn davon. Ich blickte noch einmal zurück, als ich auf den Dünen oben war.

Da war er bereits verschwunden. Meine Gedanken kreisten wild in meinem Kopf herum.

Wer ist er? Was will er von mir? Wie kommt er zu mir? Warum ich? All auf diese Fragen hatte ich leider keine Antwort. Mein Kopf tat beinahe weh. Jedenfalls glaubte ich das. Klitschnass rannte ich den Pfad Richtung Internat zurück.

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Sooo… Und nächste Woche wird dann auch SICHER (versprochen) Kapitel 3 erscheinen.

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